Erfahrungen
Jens Heinemann – FSJplus - Tagesförderstätte Gruppe 3
Die schulische Weiterbildung zur mittleren Reife stand für mich bereits fest, als ich dieses Jahr mein Schulpraktikum in der Tagesförderstätte absolvierte. Im Schulpraktikum gefiel es mir so gut, dass mir klar wurde hier meinen praktischen Einsatz beim FSJplus machen zu wollen.
Bei verschiedenen Arbeitsstellen hatte ich mir schon einen Einblick verschaffen dürfen, im Vergleich zu diesen finde ich die Arbeitszeiten in der Tagesförderstätte toll und das Arbeitsklima viel besser.
Michael Horny – Zivildienstleistender – Tagesförderstätte Gruppe 1
Ich habe mich für den Zivildienst entschieden, also auch dafür soziales arbeiten kennenzulernen. Über den Sonnenhof habe ich nur gutes gehört, deshalb wollte ich hier meinen Zivildienst machen. Ich möchte Erfahrungen mit Menschen mit einer Behinderung machen. Überrascht bin ich wie locker ich mit den BewohnerInnen umgehen kann, sie machen Späße mit und können viel mehr als ich dachte. Klasse ist es, dass in der Tagesförderstätte so viel unternommen wird wie ins Therapiebad gehen, Ausflüge machen und vieles mehr.
Gilg Tobias – FSJ – Tagesförderstätte Gruppe 3
Ich will den Beruf des Heilerziehungspflegers kennenlernen. Die Atmosphäre in dieser Einrichtung finde ich im Vergleich zu anderen super. Toll ist der freundliche Umgang des Personals untereinander.
Doreen Wohlfahrt – Praktikantin – Tagesförderstätte Gruppe 3 und Freizeitbereich
Mein Ziel ist es Sozialpädagogik zu studieren, dafür wird mein Praktikum als Zugangsqualifikation anerkannt. Mir macht die Arbeit viel Spaß. Im Team ist eine schöne Atmosphäre, wir verstehen uns sehr gut. Menschen mit Behinderung haben mir früher immer leid getan. Jetzt weiß ich, dass das Leben der Menschen die hier wohnen und betreut werden lebenswert ist.
Ivanka Aspacher – Praktikantin – Wohngruppe Dorfgärten 14
Für mich ist das Praktikum sehr wichtig um einmal im Leben Erfahrungen mit Menschen mit einer Behinderung zu machen. Eine gute Gelegenheit in der Umbruchsphase zwischen Abi und Studium. Ich werde Management und Betrieb im Handel studieren. Die BewohnerInnen haben mich mit offenen Armen empfangen. Die unkomplizierte Aufnahme meiner Person durch die BewohnerInnen und MitarbieterInnen hat mir besonders gut gefallen.
Debora Balko – FSJ – Wohngruppe Dorfgärten 14
In der 11. Klasse habe ich das Praktikum zur Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium 2 Tage in der Tagesförderstätte und 3 Tage in einer Wohngruppe gemacht. Das hat mir so gut gefallen, dass ich das FSJ hier machen wollte. Mit dem FSJ wollte ich meine Eignung für ein Sonderpädagogikstudium abklären. Mir hat die Arbeit seelisch gut getan weil ich angenommen wurde wie ich bin, von BewohnerInnen, sowie vom Team. Insbesondere die kleinen Freuden der BewohnerInnen haben mir gut getan.
Sebastian Wagner – Praktikant – Tagesförderstätte Gruppe 2
Mit dem Praktikum möchte ich die Zusammenarbeit mit Menschen mit einer Behinderung ausprobieren, um eventuell die Ausbildung der Heilerziehungspfleger anzustreben. Ich möchte wissen wie Menschen mit einer Einschränkung leben. Für mich ist eine Gruppe wichtig die aktiv ist, wo was los ist. In der Gruppe 2 sind wir den ganzen Tag unterwegs und es gibt beständig Herausforderungen, genau das Richtige für mich. Schön finde ich, dass die BewohnerInnen so aufgeschlossen und nett sind, dass man mit kleinen Dingen eine große Freude bereiten kann. Am Sonnenhof herrscht Gleichberechtigung von Fachkräften und Praktikanten, es ist ein gutes Arbeitsklima.
Jessica Michalska – FSJ – Wohngruppe Dorfgärten 14
Eine Freundin hat in Schwäbisch Hall ein Praktikum gemacht, wodurch ich einiges über die Arbeit erfahren habe. Ich will den Beruf der Heilerziehungspflegerin kennenlernen und mich mit anderen Menschen beschäftigen. Über die BewohnerInnen dachte ich, dass sie nichts verstehen und bin erstaunt wie sie auf Ansprache reagieren. Die Arbeit ist schwerer als ich es mir vorgestellt habe, die Herausforderung gefällt mir und ich habe Spaß dabei die BewohnerInnen im Alltag zu begleiten, die Pflegetätigkeiten auszuüben wie Essen einzugeben und vor allem die Leute zum Lachen zu bringen.
Sascha Steinbrecher – ZDL – Wohngruppe Dorfgärten 18 unten
Freundinnen und Freunde von mir haben Ferienhelfer im Freizeitbereich oder Zivi in der Wohngruppe gemacht. Sie haben so positiv über die Tätigkeiten erzählt, dass mein Interesse so groß wurde selbst meinen Zivildienst im Sonnhof machen zu wollen. Nach der Hospitation stand es für mich fest. Einige Leute sind viel selbständiger als ich dachte, sie wissen genau was sie wollen und können es auch zeigen. Die Arbeit macht Spaß und gefällt mir.
Sebastian Michaelis – ZDL – Wohngruppe Dorfgärten 18 unten
Mein erster Kontakt im Sonnenhof kam durch meine Arbeit als Zimmermann zustande. Die Firma hatte den Auftrag einen Markisenständer zu montieren. Im Garten waren ein paar Bewohner, einer davon nahm sofort Kontakt zu uns Arbeitern auf und stellte Fragen in einer Art und Weise die mir fremd war. Dieses Verhalten fand ich so interessant, dass ich auf die Idee kam im Sonnenhof meinen Zivildienst zu machen. Den BewohnerInnen habe ich manches was sie können und schaffen nicht zugetraut. Die Spaziergänge am Wochenende sind eine schöne Abwechslung zum Alltagsablauf an Werktagen. Die Erfahrung mit Menschen mit Behinderung sollte jeder einmal machen ich nehme viel für mein Leben mit.
